Der Advent in Salzburg ist von besonderer Magie. Die Mozartstadt zeigt sich in der Vorweihnachtszeit von ihrer heimeligen, gemütlichen Seite
In der von Bergen umrahmten Stadt an der Salzach bilden das ganze Jahr über Natur, Architektur, Kunst, Kultur, Tradition und Moderne eine sehenswerte, harmonische Einheit aus engen Gässchen, barocken Häusern, Plätzen, Kirchen und Klöstern und rundum viel Kultur. Wer das zum UNESCO Weltkulturerbe gehörende Salzburg nur von den Festspielen im Sommer her kennt, sollte auch mal im Januar zur Mozartwoche (findet immer um Mozarts Geburtstag am 27.1. herum statt) oder zu den Osterfestspielen (ab 27.3.26) kommen.

Historischer Salzburger Christkindlmarkt am Domplatz mit Blick auf die Festung Hohensalzburg
© Tourismus Salzburg GmbH/Foto: G. Breitegger
Die Tradition des Salzburger Christkindlmarktes geht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Unbedingt besuchen sollte man ihn am Dom – und Residenzplatz. Er zählt zu den ältesten und traditionsreichsten Adventmärkten der Welt. Bei einem Bummel durch die Reihen geschmückter Verkaufsstände mit Weihnachtsschmuck und traditionellen Waren aus der Region, begleitet vom Duft gebrannter Mandeln, Punsch, Jagertee und Würstchen kommt man ganz sicher in Weihnachtsstimmung. Kleiner und gemütlicher geht’s auf dem Markt am Mirabellplatz zu. Aber keine Sorge: Alles ist gut fussläufig erreichbar. Lust auf noch mehr Festliches? Das Weihnachtsmuseum am Domplatz ist einen Besuch wert (Info: salzburger-weihnachtsmuseum.at)

Hellbrunner Adventzauber, Schloss Hellbrunn
© Hellbrunner Adventzauber, Foto: R.Zauner
Wer aber einen Blick von oben auf die weihnachtlich beleuchtete Stadt genießen möchte, fährt mit dem Lift auf die Festung Hohensalzburg. Dort findet an den Advents-Wochenenden ein kleiner, feiner Markt mit typischen Schmankerln und Kunsthandwerk statt. Schon auf dem Weg dorthin wird man von einem romantischen Lichtermeer empfangen. Ebenso stimmungsvoll zeigt sich der Adventsmarkt vor der spektakulären Kulisse des Schlosses Hellbrunn, er liegt zwar etwas außerhalb der Stadt, aber der Weg dorthin lohnt sich.
Große Emotionen: Adventssingen
Rechtzeitig bemühen sollte man sich um das jährlich stattfindende Adventssingen. Es wurde 1946 von Tobi Reiser ins Leben gerufen und wird seit 1960, nach Eröffnung des großen Festspielhauses, auf dieser weltberühmten Bühne inszeniert. Sie sind in diesem Jahr zufällig am 3. Advents-Wochenende in der Stadt? Es gibt eventuell noch Karten um neben dem szenischen Spiel auch traditionelle, weihnachtliche Volkslieder von renommierten Sängern und Musikanten in landesüblichen Trachten zu erleben. Besonders berührend ist der Andachtsjodler, der am Ende jeder Vorstellung gesungen wird und bei so manchem für Gänsehaut sorgt.
Salzburg begrüßt 2026

Blick vom Kapuzinerberg auf das Silvester-Feuerwerk der Altstadt mit Blick auf Festung Hohensalzburg
© Tourismus Salzburg GmbH/Foto: G. Breitegger
Am letzten Tag des Jahres, an Silvester, ist natürlich auch viel geboten. Am 31.12. spielen schon ab 17 Uhr Live Bands auf dem Residenzplatz. Um Mitternacht erklingen die Glocken des Doms und gleichzeitig wird das neue Jahr mit einem grandiosen Feuerwerk begrüßt. Auf den Plätzen rund um den Dom erklingen Walzermelodien und man kann beschwingt ins neue Jahr tanzen.
Text: dmod – Titelfoto © Tourismus Salzburg GmbH


