Schweden: Göteborg`s Schären – der „Garten der kleinen Inseln

„Eine Schäre ist eine kleine felsige Insel, die in den Eiszeiten entstand, als das von Skandinavien und Nordamerika ausgehende Inlandeis die darunterliegenden Gesteinsmassen überströmte und abschliff. So bildete sich ihre flache, abgerundete Form.“ (Wikipedia)

 

DSC_0876Als isländische Seefahrer in alter Zeit in die Gegend von Göteborg kamen, gaben sie den Inseln den Namen „Älvaskären“, was soviel bedeutet wie kleine Inselchen in der Flussmündung.
Nachweislich sind diese Inseln in der Mündung des Flusses Göta Älv bereits in den Wikingerzeiten erwähnt worden. Erst im 15. Jahrhundert gibt es die ersten Hinweise, dass vereinzelnde Inseln bewohnt waren. Im späten 17. Jahrhundert gab es für die Inseln einen starken Aufschwung – dank des Herings! Es wurde gefischt, auf den Inseln eingesalzen und Tran gekocht.
Heute leben nicht nur Fischer, Seeleute und Reeder auf den Inseln. Es leben etwa 4500 Personen ganzjährig auf den Inseln, und in den Sommermonaten verdoppelt sich die Bevölkerung.Schären 1

 

 

 

 

 

Fotos: A. Modery

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